Die Mulgas-Tour war echt spitze, die günstigste und beste! Supernette Leute, herrliches Wetter (erstaundlicherweise absolut angenehm, nicht so extrem heiß wie ichs mir vorgestellt hatte), wunderschöne beeindruckende Landschaft (kann man auf den Fotos vielleicht nicht ganz so nachvollziehen, aber wenn man dort ist, spürt man schon so einen ganz eigenen Geist...) und tolle Wanderungen! (Papa, du wärst stolz auf mich gewesen! War immer bei den ersten dabei und es hat mir richtig Spaß gemacht! ;) )
Aller Anfang war in Alice Springs, wo uns nach dem Flugzeug erst mal eine Hitzewelle traf, schätzomativ 38 Grad. Na gut, wir kamen ins Hostel - Annie's Place - übrigens auch super gewesen! Total nett hergerichtet, Bad im Zimmer und Frühstück dabei, und ein lässiges Restaurant mit echt gutem und billigem Essen! (Hab am letzten Abend sogar Känguruh probiert!!)
Die Stadt selber ist nicht so besonders eindruckend und wie eine richtige Stadt wirkts auch nicht, eher wie ein Dorf... Die Stimmung dort war echt unheimlich: Total heiß, graue Wolken am Himmel, fast niemand auf den Straßen außer ein paar Aborigines... Ich hab mich zum ersten Mal wegen meiner Hautfarbe unsicher gefühlt und einer is sogar aufs Gas gestiegen als wir über die Straße gehen wollten... Unheimliche Weltuntergangs-Stimmung... Am letzten Tag wars aber glaub ich nicht so schlimm, es war nimmer so heiß und der Himmel blau :)
Die Tour hat am Mittwoch, 25.09. um 6 Uhr morgens begonnen. Aufstehen war natürlich schon um 4h weil vorher noch Haare waschen und frühstücken und die halbe Stunde Zeitverschiebung natürlich VÖllig vergessen, egal. Wir waren insgesamt 16 Leute und hatte eine echt tolle Zeit!!! Im Bus haben wir immer Musik gehört, quer durch von Greenday über Elton John und Backstreet Boys bis zum Titanic - Titelsong (ich hab schwerst gelitten!) - aber was kann man schon tun wenn andere Leute ihren iPod anstecken...
Am ersten Tag gings zuerst zu einer Kamelfarm, den Ritt auf einem Kamel konnte ich mir natürlich nicht entgehen lassen!
Danach gings weiter zum Kings Canyon, wo wir ca 3-4 Stunden in schon gut warmem Sonnenschein herumgeklettert sind - war echt beeindruckend!!!
Wir genossen den Sonnenuntergang mit dem Mount Connor im Hintergrund, bevor es zu unserem ersten Bush-Camp ging... Der Mond schien so hell dass ich mich in meinem Kapuzenpulli mumifiziert habe und mir "Can someone please switch off the moon?" nicht verkneifen konnte... ;) :D :D
Day 2: Am Programm standen Die Olgas (Kata Tjuta) und der Ayers Rock. Geweckt hat mich die liebe Sonne um ca halb sechs in der Früh. Danach gabs Frühstück am Camp und auf gings inklusive unserer Swags (so art Über-Schlafsäcke aus Plastik mit Matten drin - echt praktisch!) in den National Park zuerst zu einem Aussichtspunkt und dann zu den Olgas, wo wir den Vormittag mit Hiking in the Valley of The Winds verbracht haben.
Me in the Outback
Unser Tourguide Glenn liebte es im Sand zu zeichnen: Hier gings um die Entstehung der Australian telegraphline
Rechts und unten: Sunset at Uluru
Abends saßen wir immer am Lagerfeuer bevor das star-gazing losgehen konnte - alles komplett inklusive Essen kochen am Lagerfeuer und Buschklo!!! :) :) :)
Day 3: Glenn weckte uns um 5:15 auf wos noch dunkel war, dafür konnten wir dann den Sonnenaufgang am Ayers Rock genießen!!

Am Vormittag wanderten wir alle ca 2 h um den Ayers Rock herum. Der Climb den man da andeutungsweise sieht (nur ein Drittel sichtbar, 40% Steigung - also eh nix für die Andrea ;)) war wegen Wind am Gipfel geschlossen... Er ist wirklich beeindruckend!!! Da is in der Gegend ewig lang nix außer flach und dann plötzlich das! :)
Die Jungs (James, Glenn, Ian, Steven, Jacobo, Andi und Marcus) durften immer unser leckeres Mittagessen zubereiten :) :) :)
Marcus mit Sharin and Stella, Andi mit Hermann :D
Unser Bus mit Trailer, inklusive Swags, Futter, Wasser, Gepäck...
Wir zwei saßen ganz hinten - immer alles im Blick!

Zurück im Hostel und frisch geduscht trafen wir uns alle im Annie's Place Restaurant zum essen (die meisten aßen Kamel oder Känguruh) - war noch ein supernetter Abend!!!
Schön wars!! Aber leider "Time to say goodbye"
1 Kommentar:
Hi,
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